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Es werden Posts vom 2017 angezeigt.

In Memoriam Susanne Milde - 1956 - 2017

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Es fällt mir verdammt schwer, diese Zeilen zu schreiben. Ich weiß noch nicht einmal wirklich, wie ich anfangen soll, da es immer noch schwer zu erfassen ist, was da vor knapp einem Monat in Mannheim passiert ist. Jedoch ist es leider eine bittere Realität. Susanne Milde, meine Mutter, ist in den frühen Morgenstunden des 28. Juni 2017 in der Uniklinik Mannheim gestorben. Trotz ihrer kämpferischen Einstellung hat sie den Kampf gegen den Krebs und seine Nebenwirkungen schlussendlich doch verloren. Ich gestehe offen ein, dass ich noch immer unter Schock stehe. So lange ich mich zurückerinnern kann, war sie immer da. Sie war oftmals der ruhende Pol in unserem doch dezent chaotischen Leben. Sei es im Norden Deutschlands, wo mein Abenteuer vor fast 36 Jahren seinen Anfang nahm, und wo meine Mutter damit konfrontiert war, neben ihrer Karriere auf einmal auch so ein schwer zu bändigendes kleines Bündel irgendwie unter Kontrolle zu halten, sei es in Prag, wo eben jenes Bündel seine Teenagerjahre…

In eigener Sache - Blogpause

Dies wird ein sehr kurzer Eintrag. Da es in meiner Familie leider zu einem unerwarteten Trauerfall gekommen ist, werde ich in nächster Zeit nicht dazukommen, neue Artikel zu veröffentlichen. Ich bitte um euer Verständnis.

Buchkritik Apple Intern - Echt jetzt?

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Seit einigen Monaten ist ein einziges Buch immer wieder Gesprächsthema, wenn ich mit ehemaligen Kollegen aus meiner Zeit bei Apple spreche. Und die Kommentare, die ich höre, sind fast durchgehend negativ. Worum es geht? Apple Intern, geschrieben von Daniela Kickl, ihres Zeichens ehemalige AppleCare-Mitarbeiterin. Im Vorfeld seiner Veröffentlichung wurde es in den Medien als das Enthüllungsbuch schlechthin zum Thema Apple gehandelt, als Abrechnung mit den angeblich unmenschlichen Umtrieben von Apple in Cork. Es kam auch genau zum rechten Zeitpunkt, als der seit Jahren schwelende Rechtsstreit zwischen der Irischen Regierung und der Europäischen Kommission über angeblich illegale Steuervorteile für Apple wieder aufflammte. Da ich selbst nicht unbedingt im guten mit Apple auseinandergegangen bin, war ich natürlich neugierig. Welche Kritikpunkte würden in dem Buch angesprochen werden? Und wie zum Geier hatte sie es überhaupt geschafft, das Buch herauszubringen, wo Apple es doch erfahrungsg…

EUnbrauchbar - Gedanken zur "Digitalpolitik" der Europäischen Union, Teil 4

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Willkommen zum vierten und letzten Teil meiner Artikelreihe zum Versagen der Digitalpolitik der EU. Im vorherigen Teil habe ich etwas genauer beleuchtet, wie die Bedingungen für Startups in Europa deutlich verbessert werden können. Das schwierigste habe ich mir  für den Schluss aufgehoben, nämlich die Mentalität, die nötig ist, um eine echte Startup-Kultur auf die Beine zu stellen, und so ein dringend nötiges Gegengewicht zu den USA zu bilden.

Der letzte Punkt ist der wichtigste, aber gleichzeitig auch der schwierigste. Es muss nämlich endlich ein Umdenken stattfinden. Das Internet, die "digitale Revolution" um es mal etwas hochtrabend zu bezeichnen, sind Fakten, und lassen sich nicht mehr wegargumentieren, oder ignorieren. Man sollte daher aufhören, sich mit fadenscheinigen Argumenten dieser Entwicklung zu verschließen, oder herablassend über diejenigen zu lästern, die sich aktiv auf selbige einstellen. Hierbei sind sowohl die Politik, als auch die Bürger Europas gefragt. Es…

EUnbrauchbar - Gedanken zur "Digitalpolitik" der Europäischen Union, Teil 3

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Willkommen zum dritten Teil meiner Artikelreihe über die "mangelhafte" Politik der Europäischen Union im digitalen Bereich. Im vorherigen Teil hatte ich ich mir die Bedingungen angeschaut, die zur Entstehung des Silicon Valley und der dort beheimateten Firmen geführt haben. In diesem Teil mache ich mir Gedanken darüber, was für Infrastrukturelle Maßnahmen erforderlich sind, um hier in Europa flächendeckend eine Startup-Kultur auf die Beine zu stellen.

Wie kann man da jetzt vorgehen? Nun, im Endeffekt hängt alles am Geld. Gerade in der Anfangsphase, wenn aus einem Gründer und einer Idee mehr wird, als nur eine Powerpoint-Präsentation, sind Startups auf jede Menge Geld angewiesen, sei es für Marktforschung, rechtlichen Beistand bei der Unternehmensgründung und dem Festlegen der besten Unternehmensform, und dem anheuern der ersten Mitarbeiter. Dies ist allerdings, auch im Jahr 9 nach der Bankenkrise, nicht wirklich leicht zu bekommen, wenn man nicht gerade einen iPhone-Killer pr…

EUnbrauchbar - Gedanken zur "Digitalpolitik" der Europäischen Union, Teil 2

Willkommen zum zweiten Teil dieser Artikelreihe. Im ersten Teil habe ich dargelegt, wie Europa in meinen Augen dabei versagt, ein wirksames Gegengewicht zu den großen US-Internetkonzernen auf die Beine zu stellen, und wie europäische IT-Projekte immer wieder zu ergonomischen Rohrkrepierern werden, da man Experimenten generell eher abgeneigt ist.

Das bringt mich gleich zum nächsten Punkt, und dieser hat tatsächlich etwas mit der Herkunft der großen Internetgiganten zu tun. In den 1960ern und 1970ern kamen am südlichen Ende der Bucht von San Francisco, um die Stadt San Jose, eine ganze Reihe von wichtigen Faktoren zusammen. Das kalifornische Schulsystem war lange Jahre eines der besten der USA, Berkeley und CalTech, zwei der besten Hochschulen der USA waren ganz in der Nähe, und Forschungseinrichtungen wie das Ames Research Center der NASA, oder das Jet Propulsion Laboratory taten ihr übriges, um ein hohes Bildungsniveau in der Region zu gewährleisten. Gleichzeitig gilt die Westküste der…

EUnbrauchbar - Gedanken zur "Digitalpolitik" der Europäischen Union, Teil 1

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Kinners, man hat es echt nicht leicht mit Europa. Und ich meine damit mal nicht Spaltpilze wie Marine "Je m'apelle Adolf" Le Pen, H.C. "Alpen-GröFaz" Strache und andere Idioten. Dieses mal rede ich von einem hausgemachten Problem. Es geht nämlich darum, dass Europa, vor allem die großen Kernländer Europas, im IT-Bereich immer mehr zurückfallen. Der Markt wird längst, mit einigen Ausnahmen, von US-Konzernen dominiert. Egal ob Hardware, Betriebssysteme, oder Anwendungen, praktisch alle ernstzunehmenden Marktteilnehmer stammen aus den USA. Und ja, die EU-Kommission hat schon recht, wenn sie dies als potentielles Problem ansieht. Der aktuelle politische Amoklauf des Trump-Regimes zeigt dies ganz deutlich. Und ja, mir wäre es, obwohl ich mein MacBook nach wie vor sehr gerne nutze, lieber, wenn es zwischen Windows und MacOS noch weitere alternative Betriebssysteme gäbe. Damit meine ich wohlgemerkt nicht irgendwelche heillos zersplitterten Linux-Distris, deren Communi…

Review Pentax K-S2 - Viel DSLR für's Geld.

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Ich bin vor kurzem schier aus den Socken gekippt, als ich einmal einen Blick auf die Anzahl der Fotos in meiner Mediathek geworfen habe. 7193 Fotos, der überwiegende Teil aus den Jahren 2012 und später. Das macht ja auch durchaus Sinn, schließlich begann 2012 mit dem Umzug nach Irland der nach meiner Zeit in Prag zweitspannendste Teil meines Lebens. Trotzdem ist die Anzahl der Bilder beeindruckend. Ebenso beeindruckend ist, dass ich die allermeisten dieser Bilder mit einer einzigen Kamera gemacht habe, meiner guten alten Fujifilm Finepix HS20EXR. Diese hatte ich damals 2012 von meinem Vater als Geschenk für den Weg nach Irland mitgegeben.
Und was soll, ich sagen. Die Kamera war bei so ziemlich allen Höhen und Tiefen dabei, ebenso wie bei vielen Reisen, von Oslo bis Dubai. Doch nach mittlerweile viereinhalb Jahren hier in Irland zeigt die Kamera, die schon 2012 nicht mehr ganz taufrisch war, deutliche Alterserscheinungen. Teile des Griffes lösen sich, und das Bildrauschen auch bei guten…