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Manchmal klapp's auch mit der Verlängerung - Flugplatzfest in Speyer

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Es gibt Orte, die fallen einem sofort ein, wenn man an Flugzeugbau in Deutschland denkt. Hamburg Finkenwerder mit seinem Riesigen Airbus-Werk, Oberpfaffenhofen als Heimat von Dornier, oder das Eurocopterwerk in Donauwörth. Speyer taucht in dieser Liste nicht allzu häufig auf. Zu Unrecht, denn ohne die PFW Aerospace, die ihr Werk am Flugplatz hat, wären viele Airbusse flügellahm, da essenzielle Rohrleitungen in Speyer hergestellt werden. Auch ansonsten ist der Flugplatz Speyer ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, nicht zuletzt durch die Geschäftsfliegerei und den Speyerer "Home Carrier" Silver Cloud Air mit seiner Flotte aus vier Geschäftsjets. Das die bisherige Runwaylänge von 1280 Metern für derartige Aufgaben etwas knapp bemessen war, das ist eigentlich offensichtlich. Also begann der Flugplatzbetreiber bereits vor Jahren mit der Planung einer Landebahnverlängerung, um den Flugbetrieb in Speyer sicherer zu machen. Aus 1280 Metern sollten 1600 Meter werden. Natürlich gingen die Um…

El Hierro - Auf dem Weg zum großen Knall?

Eigentlich wollte ich ja in den nächsten Tagen einen längst überfälligen Post zum Flugplatzfest in Speyer veröffentlichen. An diesem Post bin ich auch noch dran, jedoch hat sich mittlerweile ein Ereignis vor der Afrikanischen Küste in mein Blickfeld gedrängt. Ende August begannen die Seismographen auf der Insel El Hierro, der südlichsten Insel der Kanaren, eine Häufung von kleineren Erdbeben zu registrieren. Die Erdstöße konzentrierten sich auf einen Bereich knapp westlich der Inselmitte. Nun sind die Kanaren eine Vulkanische Inselkette, Erdbeben sind daher nicht unbedingt etwas ungewöhnliches. Bei einer Erdbebenfrequenz von 200 bis 300 wurde man allerdings schon hellhörig. Über die Zeit steigerte sich sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität der Beben. Ende September wurden bereits Stärken von 3 auf der Richterskala erreicht, und aus den Schwarmbeben hatte sich ein vulkanischer Tremor entwickelt, ein Anzeichen dafür das sich Magma den Weg Richtung Erdoberfläche bahnt. Nun, des Mag…

Steve Jobs: 1955 - 2011

Ich gebe zu, ich habe von Apple nie wirklich viel gehalten. Weder das Systemkonzept noch die Hardware haben mich überzeugen können, einzig das iPad übte eine gewisse Faszination aus. Trotzdem kommt man nicht umhin anzuerkennen das kaum eine Firma die moderne Computerwelt so sehr beeinflusst hat wie Apple, und vor allem Steve Jobs. Ich bin nicht gut wenn es darum geht, Nachrufe zu schreiben, und überlasse daher die abschließenden Worte US Präsident Barack Obama:
„Es gibt wahrscheinlich keine größere Würdigung von Steves Erfolg als die Tatsache, dass die größten Teile der Welt von seinem Tod auf einem Gerät erfahren haben, das er erfand."

RIP Steve Jobs!

Leaving New York never easy, I saw the light fading out...

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Der letzte Tag in New York war gekommen. Nach einer letzten Nacht ging es daran, die restlichen Sachen zu packen. Mir ging es nicht mehr so gut wie in den Tagen zuvor, ich fühlte mich ziemlich platt. Trotzdem machte ich mich auf eine letzte Tour durch New York. Wie üblich ging es zuerst an den Hudson River. Mein Gepäck hatte ich an der Rezeption deponiert.





Nach einem letzten Frühstück an der North Cove Marina ging es ab in die Stadt. Nach einer weiteren Tour durch Macy's, mit den gleichen mageren Resultaten wie am Vortag, ging es noch einmal ab zum Madison Square Garden. Nach einer letzten Visite bei Borders und einem schnellen Mittagessen ging es ab zum Central Park, jener riesigen Grünfläche im Herzen Manhattans die diese Stadt erträglich macht. Der Central Park ist außerdem eines der wenigen Gebiete, wo man einen Eindruck davon bekommt wie die Insel vor der Ankunft der Europäer ausgesehen hat.









Nach einigen entspannenden Stunden im Central Park ging es ein letztes Mal zurück zu…